Schinken selber machen ist einfacher als viele denken. Mit der richtigen Vorbereitung, der passenden Menge Salz und einer ausgewogenen Schinkenmischung gelingt auch Einsteigern ein aromatischer, haltbarer Rohschinken.
In dieser Schritt-für-Schritt Anleitung zeigen wir dir, wie du Schinken richtig pökeln, vakuumieren und anschließend schonend räuchern kannst – verständlich erklärt für Anfänger.
Wie viel Salz braucht man zum Schinken pökeln?
Diese Menge sorgt für eine sichere Konservierung, eine gleichmäßige Durchsalzung und das typische Schinkenaroma.
Das Fleisch sollte frisch und gut gekühlt sein. Vor dem Einreiben trocken tupfen und grobe Sehnen entfernen. Die Schinkenmischung gründlich und gleichmäßig einmassieren, besonders an dickeren Stellen.



Schinken vakuumieren – die einfache Methode für Anfänger
Für Einsteiger ist das Vakuumpökeln die sicherste und sauberste Methode.
So funktioniert es:
Das gewürzte Fleisch wird in einen Vakuumbeutel gelegt und die Luft vollständig abgesaugt. Anschließend lagert der Schinken während der gesamten Pökelzeit im Kühlschrank bei 2–7 Grad.
Der Vorteil dieser Methode:
Das Fleisch liegt im eigenen Saft und nimmt Salz und Gewürze gleichmäßig auf. Ein Wenden ist nicht notwendig und das Fleisch trocknet nicht aus.
Wie lange muss Schinken pökeln?
Als Faustregel gilt:
Ein Tag Pökelzeit pro Zentimeter Fleischdicke.
Mindestens jedoch sieben Tage.
Beispiele:
Ist das Fleisch fünf Zentimeter dick, sollte es etwa sieben bis zehn Tage pökeln.
Bei acht Zentimetern Dicke sind 14 bis 18 Tage empfehlenswert.
Während der gesamten Zeit muss der Schinken konstant gekühlt werden.



Schinken richtig räuchern – Temperatur und Dauer
Nach dem Pökeln wird der Schinken aus dem Beutel genommen und gründlich mit kaltem Wasser abgespült. Anschließend sollte das Fleisch gut abtrocknen und idealerweise 1–2 Tage an einem kühlen Ort durchbrennen.
Beim Kalträuchern liegt die Temperatur zwischen 15 und 25 Grad. Der Rauch sollte gleichmäßig und nicht zu heiß sein.
Ein Räuchergang dauert etwa 8 bis 12 Stunden. Danach folgt eine Pause von mindestens 12 Stunden ohne Rauch.
Je nach gewünschter Intensität werden 3 bis 6 Räuchergänge durchgeführt.
Wie lange muss Schinken reifen?
Nach dem letzten Räuchergang beginnt die Reifephase.
Der Schinken sollte nun mindestens zwei bis vier Wochen bei etwa 10–15 Grad und guter Luftzirkulation hängen. In dieser Zeit entwickelt sich das typische Aroma und die feste Konsistenz.
Je länger der Schinken reift, desto intensiver wird der Geschmack.
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Ob mild, würzig oder kräftig – mit der passenden Mischung gelingt dir ein aromatischer Rohschinken auch als Anfänger sicher und zuverlässig.
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Fazit: Schinken selber machen ist einfacher als gedacht
Mit der richtigen Vorbereitung, einer abgestimmten Pökelmischung und etwas Geduld gelingt dir aromatischer, haltbarer Rohschinken auch als Einsteiger. Wichtig sind die passende Salzmenge, eine konstante Kühlung während der Pökelzeit und ein schonendes Kalträuchern.
Wer sauber arbeitet und hochwertige Zutaten verwendet, wird mit einem intensiven, traditionellen Geschmack belohnt – ganz ohne industrielle Zusatzstoffe.
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